Chicago ">
"Arschloch" sein...

Warum muss ich ein "Arschloch" sein? Es wiederspricht meiner kompletten Persönlichkeit. Und dennoch wird es von mir erwartet. Warum? Frauen stehen auf "Arschlöcher". Sie scheinen absolute Masochisten zu sein. Ich kümmere mich so gerne um andere Menschen. Zu viele davon sind Mädels deren Freunde/Fast-Freunde/Liebschaften sie scheiße behandeln. Verbal, emotional und körperlich. Und dennoch sprühen sie vor Liebe. Sie könnten sie nicht mehr lieben. Warum? Sind sie tatsächlich Masochistinnen? Stehen Mädchen wirklich darauf zu leiden? Warum tun sie das? Ich bin kein "Arschloch"...aber ich bin alleine. Ich finde niemanden der mich wirklich liebt. Ich bin ein guter Freund...(wie auch nicht...immerhin kümmere ich mich um die Opfer der "Arschlöcher"...) aber eben nicht mehr als das. Ich möchte nicht länger einsam und allein sein. Bleibt mir nun als einzige Möglichkeit selbst ein Arschloch zu werden? Muss ich meine Persönlichkeit ändern nur um geliebt zu werden? Muss ich meine Individualität aufgeben nur um jemandem zu gefallen? Ist es nicht viel eher sinnvoll jemanden zu finden der die Individualität an mir liebt? Jemanden zu bekommen der mich so nimmt wie ich bin? Ist das überhaupt möglich? Meine Erfahrung spricht Bände. Sie sagt nein. Sie rät mir ein "Arschloch" zu werden. Ist es das wert? Ist es wert sich selbst aufzugeben um geliebt zu werden? Was ist wichtiger? Man selbst sein oder Jemanden an seiner Seite haben? Ich glaube diese Situation nennt man Dilemma. Wie löse ich dieses Dilemma? Gibt es überhaupt eine Lösung? Gibt es einen Weg aus dieser Fragenkriese? Ich weiß es sind viele Fragen...und kaum Antworten. Ich fühle mich gefangen. Gefangen in diesem Fragengewirr. Wer kann mich daraus befreien? Ich allein kann es nicht. Kann mir jemand sagen welche Option die richtige ist? Kann es mir jemand beweisen? Dazu gibt es nur jeweils einen Weg. Ist jemand da draußen bereit diesen einen Weg zu gehn? ...er drehte sich um und ging von dannen...
15.7.11 01:14


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Ungewollt sein...

Wenn man darüber redet dass man sich ungewollt fühlt, wird man von den Leuten denen man wichtig ist sofort hören dass das nicht der Fall sei. Aber eben auch nur bei den Leuten denen man wichtig ist. Bei seinen Freunden. Ich will hier nicht falsch verstanden werden, meine Freunde sind alles für mich. Ich liebe sie abgöttisch, aber es gibt eben auch andere zwischenmenschliche Beziehungen als Freundschaft. Partnerschaft zum Beispiel... Aber wie kann man einen passenden Partner finden, wenn man überall abgelehnt wird?? Passiert das einige Male kann man sich einreden dass das Zufälle waren...und auch dass es beim nächsten Mal sicher besser endet. Und bei den meisten Menschen mag das sogar stimmen. Ich bin da ein wenig anders. Man hat mir während meiner Schulzeit immer wieder das Gefühl gegeben wertlos zu sein. Das Gefühl einfach unnötiger Weise auf der Welt zu sein. Man hat mir das Gefühl gegeben dass mich niemand mag und niemand will. Das mag hart klingen, aber genauso ist es gemeint. Ich hatte in fast 11 Jahren Schulzeit auf nunmehr 5 verschiedenen Schulen keinen einzigen wirklich wahren Freund. Und auf all diesen Schulen passierte das Gleiche. Ich wurde abgestoßen und nicht akzeptiert. Ich war Außenseiter und wurde fertig gemacht. Natürlich weiß ich dass es an mir gelegen haben muss, denn es waren 5 von einander unabhängige Schulen...aber ich weiß bis heute nicht was genau meine Fehler waren. Spielt auch keine Rolle mehr. Wichtig ist dabei nur dass ich mit jedem Tag weniger Selbstvertrauen und weniger Selbstwertgefühl verspürte. Wann genau der Nullpunkt erreicht wurde ist zeitlich nicht mehr einzugrenzen, aber ebenfalls wohl nicht mehr von Bedeutung. Jedenfalls kommt von damals wohl auch diese festsitzende Gewissheit in mir, dass ich ungewollt bin. Ich spreche wohl wissend von einer Gewissheit und nicht einem Gefühl, weil es einfach mehr als ein Gefühl ist. Bevor ich jemanden mit dem ich mit ein partnerschaftliches Verhältnis vorstellen könnte anschreibe, weiß ich bereits genau dass es niemals was werden könnte, weil ich der Person nicht gut genug sein werde. Klingt übertrieben? Ja, vielleicht. Aber diese Gewissheit hat mich nie im Stich gelassen und immer Recht behalten. Warum ich "anschreiben" und nicht sprechen verwendet habe, liegt wohl auf der Hand. ich möchte es dennoch kurz ausführen. Aufgrund dieser Gewissheit könnte ich niemals ein Mädchen direkt ansprechen, weil ich im Innersten nicht nur mit einer Ablehnung rechne, sondern im Grunde ganz genau weiß dass eine Ablehnung von demütigendem Ausmaße bevorstehen würde, sollte ich auch nur ein >>Hallo<< riskieren. Ja ich hatte bereits zwei feste Partnerschaften. Jedoch waren beides Produkte von reinem Zufall als von einem Versuch jemanden auf mich Aufmerksam zu machen. Beide male habe ich mich voller Euphorie in etwas hineingestürzt, weil ich überzeugt war jetzt endlich zu erfahren was Liebe sei, bzw was es bedeutet glücklich mit einem Menschen zu sein. Beide Male wurde ich diesbezüglich enttäuscht. Vielleicht wurde ich sogar zeitweise geliebt, jedoch konnte ich dies einfach nicht erwidern. Und, das muss dazu erwähnt sein, waren es beides Male psychisch kranke Menschen. Auf die Gefahr hin dass das hier vielleicht nicht grade nett klingt, riskiere ich doch die Aussage, dass es sich nicht gerade toll anfühlt, dass man schon psychisch krank sein muss um mich lieben zu können. Sicher werden Einige nun meinen ich solle doch bitte nicht so übertreiben oder so pessimistisch sein, vielleicht mal weniger Aktiv suchen und einfach die Zukunft auf mich zu kommen lassen. Nun darauf kann ich erwidern dass ich keines Wegs irgendetwas suche, und letzten Endes alles auf mich zukommen lasse. Und dennoch bisher IMMER erfolglos. Das an sich wäre wahrscheinlich ertragbar, wären da nicht immer wieder diese Menschen die ich treffe, in die ich Hoffnungen lege und die mich doch wieder enttäuschen. Ich könnte jetzt alle die das bisher getan haben aufzählen, jedoch sind es einfach zu viele. Was ich kann...ich kann beispielsweise ein Beispiel nennen. Eines welches gar nicht unbedingt mit Partnerschaft zu tun hat, aber eines was dennoch wahrscheinlich genau aussagt, um was es mir hier geht: Ich war gestern Abend im Chat unterwegs und lernte aus Zufall ein Mädchen hier aus der Region kennen. Ich habe hier im Umkreis nicht viele Freunde, daher war ich relativ begeistert dass wir uns gut verstanden haben. Lange schrieben wir jedoch nicht, wir wechselten auf das Telefon. Das Telefonat lief eben so positiv wie der schriftliche Dialog im Voraus, und so kamen die Üblichen Tätigkeiten (hinzufügen in Facebook und ICQ) dazu. Nun, an dieser Stelle möchte ich ohne weiter darauf einzugehen kurz anmerken dass ich natürlich auch ein Bild von mir in meinem Facebook Account angeheftet habe. Bis dahin war auch alles soweit in Ordnung. Sie fand mich nett, ich fand sie nett. Sie fand ich sähe nett aus, ich fand sie sähe nett aus. Ich fand sie sogar ziemlich hübsch, aber gut. Mitten im Telefonat plötzlich, wurde das Gespräch unterbrochen. Ich dachte ich bekäme unmittelbar darauf einen Rückruf. Dem war nicht so. Also ging ich zurück in den Chat, wo ich sie auch antraf. Sie meinte der Akku wäre leer. Bis dahin soweit schlüssig und absolut logisch. Kurz darauf verabschiedeten wir uns mit der gegenseitigen Versicherung dass wir uns nett fänden und legten fest, dass wir am nächsten Tag schreiben und erneut telefonieren wollten. Als ich dann jedoch heute online kam, musste ich feststellen dass sie mich wohl aus Facebook rausgelöscht und auf ihre Blockieren-Liste verbannt hatte. Auf meine Mail antwortete sie bisher nicht. Ohne Angabe von Gründen habe ich also mal wieder unmissverständlich klar gemacht bekommen, wie ungewollt ich eigentlich bin. Dies ist wie gesagt nur eines von unzähligen Beispielen die ich anführen könnte und die mir auch wenn in kleinen Dosen, recht deutlich zeigen, wie ungewollt ich eigentlich bin. Klar versuchen meine Freunde mir das Gefühl zu geben ich sei toll, gewollt und geliebt. Und in gewissem Maße schaffen sie das auch und ich bin ihnen unbeschreiblich dankbar dafür. Aber Wie passt das dann zusammen? Ich erlebe ständig solche Dialoge und Situationen. Ich KANN nicht glauben dass ich NUR schlechte Menschen kennen lerne. Also MUSS der Fehler zwangsläufig bei mir liegen. Aber wo? Das ist eine Frage mit der ich mich seit meiner Kindheit beschäftige und auf die ich bis heute keine befriedigende Antwort finden konnte. IST IRGENDJEMAND AUF DIESER WELT IN DER LAGE MIR MEINE FEHLER DEUTLICH ZU MACHEN??? IRGENDJEMAND?? bitte... .__. So Welt, nun habe ich dir die Tür zu meiner Gedanken- und Gefühlswelt aufgestoßen und es liegt nun an dir ob du hinein gehst. Wenn du gehst, nimm genug Taschentücher und ein großes Survivalpacket mit. Du wirst es brauchen...
7.7.11 22:41


Auf gehts...

So dann fang ich wohl auf ma mit´m bloggn an... ...ob´s mir gefällt kann ich noch nicht sagen, aber rausfinden lässt sich das bestimmt. Ehrlich gesagt überlege ich schon lange mal Gefühle und Gedanken in Worte zu fassen...und habs mit ner Einleitung für eine Lebensgeschichte schon versucht. Aber irgendwie kam ich noch nicht dazu sie weiter zu verfassen. So versuche ich es also mal auf diesem Wege.
7.7.11 21:00


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